Ein Stripper oder eine Stripperin für den Junggesellenabschied

 

Heutzutage wird es immer beliebter, das Junggesellen dasein mit dem Mieten einer Stripperin oder einem Stripper für den Junggesellinnenabschied zu beenden. Dies hat schon fast Kultstatus und nun auch schon eine lange Tradition. Die Intention ist dabei durchaus in vielerlei Hinsicht zu interpretieren. Einmal kann man es so auffassen, dass dem Junggesellen noch ein letztes Mal vor der Hochzeit gezeigt werden soll, auf was er in Zukunft verzichten soll oder muss. Er kann nun nochmal in Ruhe überlegen, ob er den richtigen Schritt vor hat, oder ob ihm die Aufgabe seiner Freiheit nichts ausmacht. Auch soll ihm bewusst gemacht werden, dass die Damenwelt in Zukunft nur noch aus einer Person besteht, seiner zukünftigen Ehefrau. Auch muss man ihm klar machen, dass die bessere Steuerklasse kein besonders schlagendes Argument ist, da der Euro in Zukunft für ihn sowieso nicht ein mal mehr die Hälfte wert sein wird.

 

 

Ähnliches gilt natürlich auch für die Junggesellinnen. Sie bekommen meistens den Stripper von ihren Freundinnen spendiert. Da die Freundinnen den Geschmack der Noch-Junggesellin genau kennen, weil ihnen der Zukünftige ja auch bekannt ist, werden sie einen Stripper aussuchen, der dem Idealbild sehr nahe kommt. Allerdings haben dies meistens einen muskulösen Stripbody bei dem der baldige Ehemann wahrscheinlich den Kürzeren ziehen wird.

Genau wie der Junggeslle kann sich die Fast-Ehefrau nun noch mal überlegen, ob sie die richtige Wahl getroffen hat und ihr der ein wenig schlaffe Körper des Zukünftigen nichts ausmacht und sie auch die Halbglatze tolerieren kann. In diesen Minuten oder Stunden darf sie natürlich auch nicht das Schnarchen und das laute Schmatzen beim Essen ihres Liebsten nicht ganz ausser Acht lassen. Die Befragung von Kollegen oder des Chefs ihres Auserwählten nach den weiteren Karriereaussichten und den zu erwartenden Gehaltserhöhungen sollte zu diesem Zeitpunkt allerdings schon erledigt sein. Natürlich muss auch unbedingt auf den Abschluss einer hohen Lebensversicherung bestanden werden. Bei einem eventuell vorzeitigem Ableben, hoffentlich nicht durch die eigenen Kochkünste verursacht, hat man dann zwar keinen Ehemann mehr, aber zumindest ein schönes , freies Leben mit viel Geld.

Jetzt sollte die Junggesellin noch einen letzten Blick auf den Stripper werfen und sich dann entscheiden, ob sie tatsächlich immer noch ihrer Meinung ist!